Zisterzienserkloster Vyšší Brod - Hohenfurth |
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Am Rande der Ortschaft Vyšší Brod erstreckt sich auf einem weitläufigen Areal das gleichnamige Zisterzienserkloster. Es wurde 1259 von Vok von Rožmberk gegründet. Das Kloster ist auch gleichzeitig die letzte Ruhestätte von 10 Generationen des Herrschergeschlechtes Rožmberk. Als erster aus diesem Adelsgeschlecht fand der hingerichtete Záviš z Falkenštejna, der Anführer der rebellischen Witigonen seine Ruhe in diesen Mauern. Die Hussitenkriege überstand das Kloster schadlos obwohl 1422 die Eroberung erfolgte.
Das dominante Bauwerk auf dem Klosterareal ist der gotische Dom Mariä Himmelfahrt. Dieser wird von Gebäuden des Konvent, Wirtschafts- und Wohnbauten umgeben. Der Klosterbetrieb wurde 1950 eingestellt. Die Ordensbrüder wurden in das österreichische Kloster Rein aufgenommen. Im Jahr 1959 wurden beide Klöster vereinigt und das Reiner Kloster auf Rein - Hohenfurt umbenannt, dass die Verpflichtung einging, im Falle der Möglichkeit das Kloster in Vyssi Brod wieder zu besiedeln. Diese Möglichkeit hat sich 1990 mit den gesellschaftlichen Veränderungen in den ehemals sozialistischen europäischen Staaten ergeben. Das Kloster ist der Öffentlichkeit zugänglich und in einem seiner Teile ist das Postmuseum untergebracht. |
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